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Der in Tripoli (Libanon) geborene Tenor studierte Klavier und Gesang am Nationalen Musikkonservatorium in Beirut und schloss sein Studium im Mai 2007 ab. Anschließend absolvierte er den Masterstudiengang Oper und Musiktheater am Mozarteum in Salzburg. Zwischen 2008 und 2010 war Ziad Nehme Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. Es folgten feste Engagements am Stadttheater Bremerhaven und dem Oldenburgischen Staatstheater. Dazu kamen Gastengagements an der Hamburgischen Staatsoper, dem Theater Kiel und dem Staatstheater Kassel. Von 2014 bis Sommer 2016 war er Ensemblemitglied des Nationaltheater Mannheim.

Ziad Nehme war bereits auf diversen Opern- und Konzertbühnen in seinem Heimatland und in Europa zu erleben. Zu seinem Konzertrepertoire in geistlicher Musik zählen neben Mendelssohns »Elias« und dem Evangelisten in Bachs »Johannespassion« Partien von Haydn, Mozart, Schubert, Vivaldi, Beethoven und Rossini.

Er trat als Solist gemeinsam mit dem Nationalen Libanesischen Philharmonischen Orchester, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Philharmonischen Orchester Warschau und dem Hamburger Philharmonischen Orchester auf und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Simone Young, Kent Nagano, Dan Ettinger, Alessandro De Marchi, Michael Schønwandt, Peter Schneider, Stefan Soltesz und Dennis Russel Davies zusammen. In Liederabenden präsentierte er unter anderem Schuberts »Winterreise« und »Die schöne Müllerin« und Schumanns »Liederkreis op. 24«.

Das Opernrepertoire des Tenors umfasst unter anderem Conte Almaviva, Ferrando, Don Ottavio, Basilio, Male Chorus in »The Rape of Lucretia«, Schwan in »Carmina Burana«, Nerone in Händels »Agrippina«, Monostatos, Goro, Bob Boles, Schreiber in »Chowanschtschina«, Schäbiger in »Lady Macbeth von Mzesnk«, Hotel Porter in »Death in Venice«, Boni in »Die Csárdásfürstin« und Otto Siedler in »Im Weißen Rössl«.
Am Nationaltheater Mannheim war Ziad Nehme unter anderem als Camille de Rosillon in »Die Lustige Witwe«, Truffaldino in »Die Liebe zu den drei Orangen«, als Natale in der Uraufführung des Jahres 2015 »Esame di Mezzanotte« von Lucia Ronchetti, als Conte Almaviva im »Barbier von Sevilla«, als Marquis in Prokofjews »Spieler« und als Arbace in Mozarts »Idomeneo« sowie als 1. Jude in »Salome«, in »Otello«, »Parsifal« und Schrekers »Der ferne Klang« zu erleben. Desweiteren gastierte er am Staatstheater Mainz und an der Hamburgischen Staatsoper.

Ab Oktober 2016 ist er als Rogelio in der Uraufführung »L’ombre de Venceslao« von Martin Matalon in Rennes, Marseilles, Reims, Toulon, Toulouse, Montpellier und anderen französischen Städten zu erleben. Im Frühsommer 2017 wird er des Weiteren am Staatstheater Mainz in der Uraufführung »Hörtheater: Tamáss« mitwirken und anschließend bei den Neuen Eutiner Festspielen als Alfred in der »Fledermaus« debütieren.

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